Wer sich das Auge lasern lässt, möchte möglichst für immer von optischen Hilfsmitteln wie Brillen oder Kontaktlinsen unabhängig sein. Dies ist nur möglich, in dem vorhandene Sehfehler wirklich langfristig korrigiert werden. Diese Möglichkeit ist tatsächlich bei vielen Sehschwächen gegeben; aber eben nicht bei allen. So erkennt man eine gute Klinik für Augenlasern auch daran, ob sie online die Möglichkeit bietet, durch einen vom Interessenten auszufüllenden Kurzcheck bereits vorab die Eignung zum Auge lasern einzuschätzen. Natürlich kann dies eine gründliche Vorabuntersuchung und ein intensives Beratungsgespräch nicht ersetzen. Aber man gewinnt auf diese Weise nicht nur von der Klinik, sondern auch von den eigenen Chancen einen Eindruck.
Am zuverlässigsten ist der Erfolg einer Augenlaser-Behandlung bei kurzsichtigen Menschen mit Sehschwächen bis -10 Dioptrien, sowie bei Weitsichtigen bis zu etwa +4 Dioptrien ohne weitere Nebenerkrankungen. Stabsichtige können unter denselben Voraussetzungen Augen lasern lassen bei bis zu -3 Dioptrien. Tatsächlich sind die Verbesserungschancen bei diesen Gruppen sehr gut. Studien haben gezeigt, dass im Falle der von den meisten Operierten in Anspruch genommenen Lasik Behandlungen 95 Prozent nach etwa einem Jahr über ein vollständiges Sehvermögen verfügen. Die restlichen 5 Prozent hatten zwar keine optimale Sehkraft erreicht, doch auch sie haben durch das Auge lasern ihre Sehfähigkeit bemerkenswert verbessert.
Trotz dieser Erfolgsquote beim Auge Lasern muss man sich der dennoch vorhandenen Risiken im Vorfeld bewusst werden. Eine gute Klinik und ein vertrauenswürdiger Arzt scheuen sich nicht, diese ausführlich mit dem Interessenten zu besprechen - auch wenn die weltweite Komplikationsrate beim Auge lasern global weniger als ein Prozent beträgt. Tatsächlich können auch die meisten auftretenden Fehler oder Nebenwirkungen effektiv und langfristig geheilt werden.
Kurzfristig kann es allerdings beim Auge lasern zu Beeinträchtigungen kommen, die gewusst sein sollten, damit der Patient sie richtig einzuschätzen vermag. Dazu gehören sogenannte Blendeffekte, auch als Haloerscheinungen (Halos) oder Lichtstreuungen bekannt. Sie können beunruhigend wirken, verschwinden idealerweise aber relativ bald nach der Operation von selbst.
Häufiger noch taucht beim Auge lasern das Problem trockener Augen auf. Diese allerdings sind äußerlich durch die Vergabe von Augentropfen wirksam zu bekämpfen. Dieses Phänomen ist eine natürliche Folgeerscheinung der Operation und kann eigentlich nicht als Komplikation gewertet werden. Auch Augenentzündungen können vorkommen; vor allem bei geschwächten Immunsystemen oder wenn der Patient generell zu Entzündungen neigt. Diese sind allerdings ebenfalls gut behandelbar, und beeinträchtigen das Operationsergebnis in der Regel nicht.