Die intraokulare Linse

Magazin über intraokulare Linsen

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Neue Kunstlinsen korrigieren auch Alterssichtigkeit

Juli 8th, 2008 · Keine Kommentare

Es gibt sie noch nicht so lange, aber sie werden immer häufiger eingesetzt: multifokale Kontaktlinsen und intraokulare multifokale Linsen. Inzwischen machen es neuartige Kunstlinsen möglich, sogar die Alterssichtigkeit über eine intraokulare Linse zu korrigieren. Der Trick: man implantiert eine Linse in das Auge, die zwei Brennpunkte hat und so scharfes Sehen sowohl in der Nähe als auch der Ferne ermöglichen. Herkömmliche implantierte Linsen führten dazu, dass man nach der Linsenimplantierung dennoch noch eine Lesebrille benötigte.
Die Ergebnisse dieser multifokalen Intraokularlinsen sind sehr Erfolg versprechend, wie eine Studie des VSDAR (Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V.) Mitgliedes Dr. Joern Joergensen aus Hamburg belegt. Es wurden 450 Patienten nach 6-monatiger Follow-Up-Zeit untersucht und befragt. Obwohl Multifokallinsen aufgrund ihrer speziellen Optik gewissermaßen eine Kompromisslösung seien - wer längere Zeit am PC sitzt brauche auch hier eine Brille - habe man bei der Umfrage eine Gesamtzufriedenheit von über 95%. Insgesamt benötigen 98%, außer am PC, überhaupt keine Brille mehr, so der Hamburger Augenchirurg.
Das klingt natürlich sehr positiv für die weitere Entwicklung von implantierbaren Linsen - auch wenn es sich natürlich um keine unabhängige Studie handelt.

Interessant in der entsprechenden Pressemitteilung dazu: Inzwischen gibt es auch (wenngleich noch sehr selten) sogar “torische Multifokallinsen”, mit denen zusätzlich zur Kurzsichtigkeit und Alterssichtkeit auch noch eine vorhandene Hornhautverkrümmung (Stabsichtigkeit) korrigiert werden könne.

Tags: Multifokale Intraokularlinsen

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